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Spielort: Theater im Viertel, Saarbrücken

PREMIERE Freitag 09. Oktober 19:30

Samstag 10. Oktober 2020 19.30 Uhr
Freitag 23. + Samstag 24. Oktober 2020 19.30 Uhr

Eine politische Fabel von Sam Bobrick

TRAVIS PINE – Ein Mann des Volkes

Eine sarkastische Überzeichnung der Macht eines Präsidenten – Aktuell, gewitzt, böseEin Stück von bizarrer Realität und eine Lösung für das amerikanische Desaster und der Welt.

Deutsch von Hagen Horst
Eine Produktion des Theaters im Viertel

Seiner Wut über die Politik des amerikanischen Präsidenten verleiht Travis in ziemlich rüden Briefen an selbigen ungehemmt Ausdruck. Diese bleiben nicht ohne Wirkung, denn eines Tages erscheint bei ihm der FBI-Agent Tom, um Ihn auf Bitten des Präsidenten davon abzubringen, weiterhin solche Briefe zu schreiben.
Mit sarkastischer Überzeichnung wird die Korruptheit, Unbelehrbarkeit und Skrupellosigkeit einer Politik gezeichnet, die Demokratie allenfalls als Steigbügel nutzt.

Ein Theater, vergnüglich und intelligent mit moralischen Grundsätzen, Klischees, archetypischen Abenteurern in so einem Szenenspiel konfrontiert zu sehen, das ist wertvoll und nicht selbstverständlich.

Rechte: Ahn&Simrock Bühnen- und Musikverlag GmbH

Regie/Ausstattung: Susanne Wieltsch
Spiel: Dietmar Blume
Spiel/Video: Niklas Wieltsch
Dramaturgie: Robert Karge


Spielort: Theater im Viertel, Saarbrücken

PREMIERE Freitag, 21.11. 19:30 Uhr
Weitere Vorstellung: Samstag, 22.11. 19:30 Uhr

MÄNNERGESPRÄCHE AUF DEM FLUSS

Foto: Unsplash

Ein Umwelttheaterstück
Männer ohne Bier und Fußball

Zwei Männer, ein Künstler und ein Arbeiter, fahren mit einem „Ihnen unbekannten Schiff“ durch Holland, Belgien und Frankreich. Sie fahren gegen das Hochwasser und aus der erst normalen Tour entspringt ein Abenteuer ums nackte Überleben.
Sie müssen die Kraft des Wassers akzeptieren und begreifen, dass sie ohne Wasser keine Bewegung mehr haben. Ohne Wasser ist das Leben Stillstand und Tod.
Es wird ein origineller Tagebuchtext benutzt, um eine Sprache zu finden, in der zwei Spieler, jeder in seiner Qualifikation, eine gesellschaftlich-politische Auseinandersetzung in sozialen Schichten und lustigen Dialogen führen können.
Ein experimenteller Text- und Liederabend über die veränderte Situation des Mannes in unserer Gesellschaft. „Oblomow“ war erst der Anfang.

Text, Spiel und Regie: Dietmar Blume
Musikkomposition: Eric Falchero

Freundlich unterstützt von:


Eine Produktion vom September 2019, gespielt im Saarbrücker Theater im Viertel.

KAMPF DER FRAUEN oder
BILDERBOGEN UNSERER LASTER UND DES GLÜCKS

Szenenfoto

Foto: Christoph Spanier

Es geht um das Saarland, Integration, Befreiung der Frau, und kriminelle Handlungen in der scheinbaren Normalität.
Aus den ersten zugesendeten Geschichten zu „So groß wie das Saarland“ entstand das Theaterstück um zwei Saarländerinnen und eine Immigrantin.
Die lebenshungrige Claude (Julia Schmitt) lernt in einer leichtsinnigen Aktion Boris kennen. Verliebt lässt sie sich nicht von ihrer reiferen Nachbarin Alex (Nancy Fischer) belehren oder warnen. Peerona´s (Christine Weber) Mann wird von einem Unternehmer, der zugleich sein Vermieter ist, ausgebeutet und bekommt über Monate keinen Lohn. Er bleibt die Miete schuldig. Als sie die Räumungsklage erhalten, hilft die zuständige Sachbearbeiterin Claude spontan und nimmt Peerona vorübergehend in ihrer kleinen Wohnung auf.

Alex, die erfahrenste im Bund, steht mit Rat und Geschichten zur Seite. Sie kann aber den Lauf des Schicksals nicht abwenden. Äußerlich scheint ja erst einmal alles im Lot. Bis Peerona sich für den gleichen Mann interessiert wie Claude: Boris. Alex sagt: „Die Jagd nach dem Glück trägt das Laster in sich“. Sie scheint Recht zu haben. Jetzt schlägt das Schicksal mit aller Härte zu und die Sympathie der drei Frauen zueinander wird auf eine harte Probe gestellt. Sie finden sich plötzlich in einer ausweglosen Situation wieder.

Mit Nancy Fischer, Eva Kammigan und Julia Schmitt
Autor und Regie: Dietmar Blume
Live-Musik: Dietmar Oliver Kunzler (Gitarren und Gesang)
Ausstattung: Kathrin Engel | Technik: Florian Layes

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