Hamlet - Ein Monolog
Worte, auf die keine Taten folgen, sind unbedeutend
Ein Schauspieler, eineinhalb Stunden Spieldauer, eine gewagte, frei schwebende Bühneninstallation, metallene Gitarrenklänge und ein erotischer, bizarrer Humor.
Eine rasante Mystifizierung der dänisch-königlichen Familientragödie. An der Grenze des Surrealen wird ein Spannungsbogen geschaffen, der Shakespeares Geschichte auf den Punkt bringt: Rache.
Hamlet, der missratene Stiefsohn des königlichen Mörders...
Martialisch kommt der Hauptcharakter daher. Mit dunklem Mantel, Wappen auf der Hemdbrust, dem Vorschlaghammer in der Hand. Hamlets Wahnsinn scheint dabei alles andere als gespielt. Vielmehr ist er die logische Konsequenz des Mordes an seinem Vater und der überschnellen Wiedervermählung seiner Mutter. Seine Liebe zu Ophelia - wird zum Opfer der Gegebenheiten.
Originelle Ideen, Dramatik und Witz, Puppen und Feuer jagen über die Bühne, ein schizophrener Kampf, mit Hamlet und sieben morbiden Figuren...
... an dem Ort, wo alles Leben endet.
Darsteller: Dietmar Blume
Musik: Thomas Walker, Dietmar Blume
Kostüme: Susanne Wieltsch
Maske / Figuren: Birgit Weitzmann
Bühnenbild: Susanne Wieltsch
Regie: Dietmar Blume

